Julia Paffenholz: Moderne Gemeindeentwicklung braucht Zuhören, Transparenz und Mut zur Veränderung
- 27. Mai
- 2 Min. Lesezeit

Julia Paffenholz möchte sich künftig aktiv in die Kommunalpolitik der Samtgemeinde Wathlingen einbringen. Beruflich beschäftigt sie sich intensiv mit Organisation, Digitalisierung und der Frage, wie Prozesse sinnvoll verbessert werden können. Im Interview spricht sie über mehr Transparenz, moderne Strukturen und warum ihr eine ehrliche und bürgernahe Politik besonders wichtig ist.
Stell dich bitte in drei Sätzen kurz vor.
Ich bin Julia Paffenholz und lebe in unserer Samtgemeinde, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Beruflich beschäftige ich mich viel mit Organisation, Digitalisierung und der Frage, wie man Dinge sinnvoll verbessern kann. Mir ist wichtig, dass Politik vor Ort verständlich, ehrlich und nah an den Menschen bleibt und dass unsere Gemeinde lebenswert, modern und gleichzeitig menschlich bleibt.
Warum möchtest du dich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagieren?
Ich habe oft gemerkt, dass viele Menschen Ideen, Wünsche oder Sorgen haben, sich aber nicht wirklich gehört fühlen. Statt nur zu kritisieren, möchte ich lieber selbst Verantwortung übernehmen und aktiv mithelfen, Dinge konkret zu verbessern. Gerade auf kommunaler Ebene kann man noch direkt etwas bewegen und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Welche Themen liegen dir für die Zukunft unserer Gemeinde besonders am Herzen?
Mir liegen besonders eine lebenswerte Gemeinde, moderne Verwaltung, funktionierende Infrastruktur und ein gutes Miteinander zwischen den Generationen am Herzen. Dazu gehören für mich Themen wie Digitalisierung, Transparenz, Vereine, Ehrenamt, Begegnungsorte sowie attraktive Angebote und Rahmenbedingungen für Familien, Jugendliche und ältere Menschen. Gleichzeitig halte ich nachhaltige und langfristig tragfähige Entscheidungen für wichtig, damit unsere Gemeinde auch in Zukunft lebenswert bleibt.
Wo siehst du aktuell den größten Entwicklungsbedarf in unserer Gemeinde?
Ich glaube, dass unsere Gemeinde an vielen Stellen großes Potenzial hat, das stärker gemeinsam gedacht und langfristig entwickelt werden könnte. Oft fehlt es weniger an Ideen als an klarer Kommunikation, Transparenz und einer gemeinsamen Perspektive. Mir ist wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, warum Entscheidungen getroffen werden und wie sich unsere Gemeinde weiterentwickeln soll.
Woran sollen die Bürgerinnen und Bürger am Ende der Wahlperiode erkennen, dass du etwas bewegt hast?
Ich wünsche mir, dass die Bürgerinnen und Bürger am Ende sagen können: Da hat jemand zugehört, Themen ernst genommen und sichtbare Verbesserungen angestoßen. Mir geht es nicht um große Worte, sondern darum, Projekte verlässlich umzusetzen und Menschen mitzunehmen. Politik sollte für die Menschen da sein und nicht an ihnen vorbeigehen.



