Mit 18 in den Gemeinderat: Lennard Frommer will Adelheidsdorf mitgestalten

Gerade 18 geworden und schon auf dem Weg in die Kommunalpolitik: Lennard Frommer kandidiert für den Gemeinderat Adelheidsdorf. Der Schüler des KAV-Gymnasiums gehört damit zu den wohl jüngsten Kandidaten im Landkreis Celle. Sein Alter sieht er nicht als Nachteil, sondern als Chance, eine Perspektive einzubringen, die in kommunalen Gremien seiner Ansicht nach stärker vertreten sein sollte.
Frommer besucht die 12. Klasse, spielt im Schulorchester und ist sportlich aktiv. Musik und Sport gehören ebenso zu seinem Alltag wie das Leben in Adelheidsdorf. Jetzt möchte er sich über Schule und Freizeit hinaus für seinen Heimatort engagieren.
Im Mittelpunkt seiner Kandidatur stehen vor allem junge Menschen. “Ich möchte viele junge Menschen erreichen und dafür sorgen, dass ihre Interessen vertreten werden”, sagt Frommer. Gleichzeitig gehe es ihm darum, die Generationen zusammenzubringen und das Miteinander in Adelheidsdorf zu stärken.
Seine Motivation beschreibt der 18-Jährige mit einem einfachen Grundsatz: “Jeder sollte eine Stimme bekommen, egal wie viel Erfahrung man mitbringt oder wie alt man ist.”
Politik möchte Frommer dabei unabhängig gestalten. Als parteiloser Kandidat will er sich nicht an Parteivorgaben gebunden sehen. Auch einen Fraktionszwang lehnt er ab. Stattdessen möchte er Entscheidungen transparent treffen und seine politischen Ziele eigenständig vertreten.
Seine Vorstellung von Kommunalpolitik ist dabei ausgesprochen persönlich. Auch im Amt möchte er nahbar und ansprechbar bleiben. “Ich möchte nicht irgendein abgehobener Politiker sein, sondern immer noch der Lennard aus dem Dorf”, sagt er.
Mit seiner Kandidatur verkörpert Frommer zugleich einen Teil dessen, wofür die Unabhängige Wählergemeinschaft in der Samtgemeinde Wathlingen seit Jahrzehnten steht: parteilose und unabhängige Kommunalpolitik. Nach eigenen Angaben ist die UWG dort seit 35 Jahren aktiv. Im Mittelpunkt stehen die unmittelbare Einbindung der Bürgerinnen und Bürger, der persönliche Austausch und transparentes Handeln.
Für die anstehende Kommunalwahl hat die UWG in den Gemeinden der Samtgemeinde eine breite Mannschaft aufgestellt. Mehr als 30 Kandidatinnen und Kandidaten treten auf den verschiedenen Listen an. Darunter sind erfahrene Kommunalpolitiker ebenso wie Menschen, die erstmals für ein kommunales Mandat kandidieren.
In Wathlingen führt Anna Olschewski die UWG als Spitzenkandidatin an. Sie möchte Bürgermeisterin der Gemeinde werden und steht für einen politischen Wechsel. “Ein Wechsel ist dringend notwendig”, sagt Olschewski. Mit ihrer Kandidatur verbindet sie den Anspruch, neue Impulse zu setzen und die kommunalpolitische Arbeit unabhängig und bürgernah auszurichten.
Auch Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Sommer kandidiert erneut. Sie steht seit fünf Jahren an der Spitze der Verwaltung. Die UWG setzt dabei insbesondere auf ihre kommunalpolitische Erfahrung und ihre Fachkompetenz.
Das Amt der hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeisterin verbindet Verwaltungsführung, Personalverantwortung, Haushaltsfragen und die Zusammenarbeit mit den politischen Gremien. Entsprechend wichtig sind für die Wählergemeinschaft praktische Verwaltungserfahrung und fachliche Kenntnisse.
In Adelheidsdorf möchte unter anderem Monika Fromme erstmals in den Gemeinderat einziehen. Gemeinsam mit weiteren Kandidatinnen und Kandidaten steht sie für die Öffnung der UWG für neue kommunalpolitische Kräfte.
In Nienhagen tritt Alexander Hass an. Er gehört seit 2011 dem Gemeinderat an und ist seit zehn Jahren stellvertretender Samtgemeindebürgermeister. Nun möchte er ehrenamtlicher Bürgermeister von Nienhagen werden.
Damit reicht das Spektrum der UWG von langjähriger kommunalpolitischer Erfahrung bis hin zu neuen Gesichtern wie Lennard Frommer. Gerade diese Mischung aus Erfahrung und neuen Perspektiven soll das Profil der Wählergemeinschaft bei der Kommunalwahl prägen.
Für Frommer selbst beginnt politisches Engagement vor der eigenen Haustür. Er möchte, dass junge Menschen gehört werden, Adelheidsdorf lebenswerter wird und unterschiedliche Generationen miteinander im Gespräch bleiben.
Mit 18 Jahren kandidiert er damit für ein Amt, das unmittelbar über das Leben in seiner Gemeinde mitentscheidet. Sein Anspruch ist dabei klar: eigene Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und trotzdem der bleiben, der er vor der Wahl war - Lennard aus Adelheidsdorf.



