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UWG Gruppe präsentiert ein blaues T-Shirt auf einer Wiese.

Geschichte

Unsere Geschichte

35 Jahre UWG Nienhagen (1991–2026)

Am 19. Juli 1991 um 20:00 Uhr wurde in den Jahnstuben in Nienhagen die Unabhängige Wählergemeinschaft Nienhagen, kurz UWG, gegründet. Ausgangspunkt war der klare Wunsch engagierter Bürgerinnen und Bürger, die Kommunalpolitik vor Ort neu auszurichten: unabhängig von Parteivorgaben, frei von Ideologien und konsequent am Wohl der Gemeinde orientiert.

Die Gründer und ihre Idee

Zu den Gründern zählen Dietrich Bogdanski, Werner Gottfried, Helmut Mohwinkel und Jochen Schmelzer. Sie legten gemeinsam den Grundstein für eine politische Arbeit, die sich bewusst von klassischen Parteistrukturen abgrenzte. In der frühen Phase schloss sich zudem Eberhard Valentin der UWG an und prägte deren Entwicklung maßgeblich.

Warum die UWG gegründet wurde

Die Gründung der UWG war eine Reaktion auf die damalige politische Situation. Viele Bürgerinnen und Bürger waren mit der bestehenden Ratsarbeit unzufrieden und wünschten sich mehr Transparenz, mehr Sachlichkeit und vor allem mehr Bürgernähe. Die UWG griff diesen Wunsch auf und verstand sich von Beginn an als Stimme der Bürgerinnen und Bürger – unabhängig und lösungsorientiert.

Zusammenarbeit als gemeinsames Ziel

Ein zentrales Ziel war von Anfang an auch eine bessere Zusammenarbeit innerhalb der Samtgemeinde, insbesondere mit den Nachbargemeinden Wathlingen und Adelheidsdorf. Ziel war es, über Gemeindegrenzen hinweg tragfähige und vernünftige Kompromisse zu erreichen und gemeinsame Entwicklungen voranzubringen.

Der erste Wahlerfolg

Das Vertrauen der Bürgerschaft zeigte sich unmittelbar. Bereits bei der ersten Wahl errang die UWG auf Anhieb drei Mandate im Rat der Gemeinde Nienhagen sowie zwei Mandate in der Samtgemeinde. Dieses Ergebnis übertraf die Erwartungen der Gründer deutlich und bestätigte den Bedarf nach einer unabhängigen politischen Kraft vor Ort.

Eine prägende Persönlichkeit in der Entwicklung der UWG war Eberhard Valentin. Er engagierte sich über viele Jahre hinweg maßgeblich für die Wählergemeinschaft und übernahm Verantwortung in wichtigen Funktionen. Seit 2011 war er stellvertretender Landrat sowie stellvertretender Samtgemeindebürgermeister. Sein Wirken war geprägt von Verlässlichkeit, Bürgernähe und einem klaren Einsatz für die Region. Sein Tod bedeutete einen großen Verlust für die UWG und die kommunale Gemeinschaft.

Die Anfangsjahre waren zudem geprägt von einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem damaligen Bürgermeister Werner Heins. Sein Handeln war – ebenso wie das der UWG – am Wohl der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet. Sein früher Tod wurde als großer Verlust für die Gemeinde empfunden.

Dauerhaft in der Kommunalpolitik verankert

In den folgenden Jahren etablierte sich die UWG dauerhaft in den kommunalen Gremien. Sie war kontinuierlich im Gemeinderat, in der Samtgemeinde und im Kreistag vertreten. Die politische Arbeit bestand darin, Anliegen aus der Bürgerschaft aufzunehmen, in konkrete Anträge zu überführen und eigene Impulse für die Entwicklung der Gemeinde zu setzen. Nicht alle Vorschläge fanden politische Mehrheiten, viele Anträge wurden abgelehnt. Dennoch blieb die UWG ihrem Anspruch treu, unabhängig, sachlich und konsequent im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu handeln.

Frank Zimmer

Im Jahr 2003 trat Frank Zimmer der UWG bei. Seit 2009 ist er Mitglied im Rat der Gemeinde Nienhagen und steht für kontinuierliche, verlässliche kommunalpolitische Arbeit vor Ort.

Alexander Hass

Seit 2011 gehört auch Alexander Hass der UWG an und steht gemeinsam mit Frank Zimmer für eine neue Generation innerhalb der Wählergemeinschaft. Beide verbinden die gewachsenen Werte der UWG mit neuen Impulsen und einer modernen, bürgernahen Ausrichtung der Kommunalpolitik. Alexander Hass war von 2013 bis 2016 Mitglied im Kreistag und ist seit 2013 im Samtgemeinderat aktiv. Im Jahr 2016 wurde er zum stellvertretenden Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Wathlingen gewählt und übernimmt seither Verantwortung in dieser Funktion.

Hinrik Leinemann &
Sebastian Freynhagen

Ebenfalls im Jahr 2016 konnte die UWG ihre Position weiter ausbauen: Hinrik Leinemann und Sebastian Freynhagen erhielten jeweils ein Mandat und verstärkten damit die politische Arbeit der UWG in den kommunalen Gremien.

Claudia Sommer

Ein herausragender Meilenstein in der Geschichte der UWG ist der Wahlerfolg von Claudia Sommer. Im Jahr 2021 wurde sie zur hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeisterin der Samtgemeinde Wathlingen gewählt. Damit gelang es erstmals, dieses zentrale Amt mit einer unabhängigen Kandidatin aus dem Umfeld der UWG zu besetzen. Dieser Erfolg steht exemplarisch für das gewachsene Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in eine unabhängige, sachorientierte und bürgernahe Politik.

Lars Düvel

Im selben Jahr rückte zudem Lars Düvel in den Samtgemeinderat nach und verstärkt seither die politische Arbeit der UWG auf Samtgemeindeebene.

Neue Ortsgruppen, gemeinsames Ziel

Die Entwicklung der UWG setzt sich auch strukturell fort. Im Jahr 2025 gründete sich unter der Initiative von Anna Olschewski die Ortsgruppe UWG Wathlingen. Im Jahr 2026 folgte die Gründung der UWG Adelheidsdorf durch Dennis Forkmann. Damit wird der ursprüngliche Gedanke einer stärkeren Zusammenarbeit innerhalb der Samtgemeinde aktiv weitergeführt und organisatorisch gefestigt.

Über die Jahre hinweg hat sich ein klares Selbstverständnis entwickelt: Politik beginnt vor Ort – und oft im Kleinen. Viele Themen, die für die Lebensqualität der Menschen entscheidend sind, entstehen direkt aus dem Alltag. Genau hier setzt die UWG an: Sie hört zu, greift Anliegen auf und setzt sich für konkrete Lösungen ein.

Ein Leitsatz begleitet die UWG seit vielen Jahren und beschreibt ihren Anspruch bis heute treffend: Wir kümmern uns auch um Kleinigkeiten.

35 Jahre nach ihrer Gründung steht die UWG Nienhagen für Kontinuität, Verlässlichkeit und eine klare Haltung. Sie ist fest in der Gemeinde verankert und versteht sich als unabhängige Stimme der Bürgerinnen und Bürger – damals wie heute.

 

Mit Dankbarkeit blickt die UWG auf das Vertrauen zurück, das ihr seit 1991 entgegengebracht wird. Dieses Vertrauen ist zugleich Auftrag und Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg auch in Zukunft konsequent weiterzugehen.

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